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Laserschneiden

Präzision & Qualität




Dem gebündelten Lichtstrahl eines Lasers ist kaum ein Material gewachsen. Er schneidet dicke Stahlplatten, verdampft harten Reaktorstahl und trennt den härtesten Stoff in der Natur, den Diamanten. Dabei erweist sich der Laserstrahl fast als Alleskönner, denn sein Bearbeitungsspektrum reicht von hauchdünnem und leichtem bis hin zu dickem und schwerem Material. In der Blechbearbeitung hat der Laserstrahl als Schneidwerkzeug erst Anfang der siebziger Jahre Einzug gehalten. Daß sich der Laser in der Fertigungstechnik durchgesetzt hat und innerhalb weniger Jahre sehr große Bedeutung erlangte, lag nicht zuletzt am Maschinenbau, der bei der Laserentwicklung eine wichtige Rolle spielte. So gab es bereits Mitte der achtziger Jahre Lasermaschinenhersteller, die ein eigenes Laseraggregat entwickelt und in die Maschinen integriert hatten. Der Laser allein kann zunächst so gut wie nichts tun. Er braucht eine führende Hand und muß in ein System, in eine Maschine, umgesetzt werden. Seine Energie muß auf den Punkt, an dem man die Energie braucht, gelenkt werden.
Beim Trennen von Blechen mit dem Laser dient einzig und allein ein gebündelter Laserstrahl als Werkzeug, wobei der Schneidprozeß durch ein Schneidgas unterstützt wird. Das Material wird in einem eng begrenzten Bereich geschmolzen. Es verbrennt oder verdampft. Die entstehende Schlacke oder metallische Schmelze wird mit Hilfe eines Gasstroms ausgeblasen. Ein Schnittspalt entsteht.